ARIS

 

Hay, ich winke zu euch.

 

Mein Name ist Aris, ich bin 20 Jahre alt (Januar 2000) und sehe mich als non-binär. Ich bin seit Januar 2020 gemeinsam mit Devin Gruppenleiter der BJ. Seit dem 18. September 2017 besuchte ich die BJ Wuppertal regelmäßig. Außerdem bin ich bei manchen AGs der Queeren Jugend NRW und im Medienprojekt Wuppertal aktiv.

 

2020 habe ich meine schulische Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten absolviert und mache nun mein Abi. Danach möchte ich im Bereich Kultur- und Medienpädagogik arbeiten und Menschen durch Kunst unterstützen.

 

Mit 15 habe ich angefangen mich auszuleben wie ich mich fühle und ein Jahr später hatte ich mich geoutet, mit Namen und so. Mein Deutschlehrer meinte, er dürfte mich nicht so nennen und hat daraufhin die Schulpädagogin angesprochen, die daraufhin mit mir darüber sprechen wollte. Auch die restlichen Lehrer akzeptierten den Namen nicht. Nur meine Freund*innen

Ein Jahr später kam ich nach der 10. Klasse auf eine neue Schule, wo der Namen von fast allen akzeptiert wurde. Alle Lehrer*innen nannten mich Aris - außer in der ersten Stunde.

 

Auf der Schule, auf welcher ich aktuell gehe werde ich von ALLEN so akzeptiert wie ich bin, was mir das Lernen dort erleichtert.

 

Zuerst war ich mir ziemlich sicher, dass ich trans-männlich bin, aber mit den Jahren kamen mehr Erfahrung und Wissen dazu und so wurde mir bewusst, dass ich mich non-binär fühle. Einfach wie ein Mensch. Ein Mensch ohne Geschlecht.

 

Bei meiner Familie hatte ich mich 2018 geoutet, wobei meine Schwester und meine Cousine es vor allen anderen erfahren hatte. Sie akzeptierten es. Die Umstellung mit Namen und Pronomen war allerdings für sie schwer. Für mein Outing bei meiner Mutter hatte ich extra an dem Tag geschwänzt und als es raus war, meinte sie, sie hätte es schon vorher gewusst, dass ich mich nicht so wohl fühle.